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Mein Weg zum neuen Job

von CNK gezeichnet in blau, hellgrün & schwarz - ein paar spannende Fakten über mich
Sketchnote: Steckbrief von Carola Nennstiel-Koch

Nach unzähligen geschriebenen Bewerbungen und diversen Vorstellungsgesprächen war es Anfang dieses Jahres an der Zeit, mich endlich wieder einmal selbst coachen zu lassen, um die Teilzeit-Festanstellung zu finden, die meinen Kompetenzen und Vorstellungen entspricht. Nach langen drei Monaten Bewerbungs-Marathon und drei Interviews in ein- und derselben Organisation für eine Position hatte ich im Frühjahr endlich die Zusage als Referentin Recht und Personal erhalten und konnte dort starten.

 

Das Erfolgsrezept für den Weg zum Ziel war dank meiner lieben Coachin und #WOL (working out loud)-Mitstreiterin Marika Specker meine Kreativität für die Vorstellungsgespräche zu nutzen. Sie schlug mir vor, mich anhand eines Sketchnote-Steckbriefes vorzustellen. Anfangs war ich davon nicht überzeugt, aber ich wusste, dass ich mich damit von der Masse abheben konnte. Schließlich bleibt ein Bild im Kopf und ich war voll in meinem Element, als ich es auf DIN A3 und farbig ausgedruckt auf dem Konferenztisch ausrollte und mich damit vorstellte. Als Zugabe hatte ich noch ein zweites Bild dabei, welches konkret auf meine zukünftige Position und meine Weiterentwicklung abzielte. 

 

Die ersten beiden Gespräche liefen super, aber ich musste mich noch gedulden, weil ich im dritten Gespräch meine neuen Kolleginnen kennenlernen sollte. Ein solches drittes Gespräch kannte ich bislang nicht und dementsprechend stieg die Nervosität bei mir. 

 

Aber auch dafür hatte meine Coachin Marika einen Tipp. Sie fragte die KI, was in diesem Gespräch thematisiert werden könnte. Vorab gesagt: Ich bin kein Freund von Künstlicher Intelligenz, da ich die Reich- und Tragweite nicht überblicken und erfassen kann und mir Datenschutz besonders wichtig ist. Trotzdem waren die Vorschläge, die in Sekundenschnelle aus dem PC purzelten, hoch interessant. Und so bereiteten wir gemeinsam eine Canva-Mindmap vor, die ich farbig ausgedruckt mit ins Gespräch nahm. 

 

Und so konnte ich alle Entscheider von mir überzeugen. Das Zusammenspiel von Wissen, Erfahrung, Kreativität, guter Vorbereitung und Selbstbewusstsein war mein Schlüssel für die neue Bürotür in Eschborn.

 

Nochmals vielen lieben Dank an Dich, Marika! Deine Ideen, Impulse, Warmherzigkeit und Hartnäckigkeit haben mich so weit gebracht. Gerne empfehle ich Dich weiter!

 

Meine wichtigsten Wunschlisten-Punkte wie 4-Tage-Woche, flexible Homeoffice-Tage, Tarifzugehörigkeit, betriebliche Altersversorgung und inhaltlich eine Kombination aus Recht und Personal konnte ich endlich umsetzen. Und im ersten Gespräch wurde ich sogar danach gefragt, ob ich meine nebenberufliche Coaching-Tätigkeit weiterführen würde? Ja, natürlich gerne! 

 

Jetzt habe ich die Probezeit hinter mich gebracht und gut eingelebt. Obwohl es nur ein befristeter Job ist, blicke ich optimistisch in die Zukunft. Denn ich halte mich an Mahatma Gandhi, der zitiert wird mit den Worten: 

"Du musst der Wandel sein, den Du in der Welt sehen möchtest."

 

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen Sommer und vielleicht nehmt Ihr Euch die Zeit, Euren eigenen Steckbrief zu zeichnen. Wer weiß, wofür es gut sein kann.